Rotary & Friends in Stauders Jazzkeller
Zum Jazzabend hatten die Essener Clubs mit Unterstützung aus Düsseldorf am 19. Februar 2011 in den Ausschankkeller der Privatbrauerei Stauder eingeladen.
„Der Jazzabend findet nach 2008 und 2010 nun zum dritten Mal statt und wird aus gutem Grund so langsam zur Traditionsveranstaltung“, freute sich Thomas Stauder (RC Essen), der wie andere Rotarier seines Clubs das Catering für den Abend selbstverständlich unentgeltlich einbrachte. In seiner Begrüßung wies er auf ein Marketingkonzept hin, das seine Privatbrauerei ebenso kennzeichne wie die Arbeit der Rotary Clubs in Essen: „Qualität ist die Grundlage jeder erfolgreichen Strategie.“ Und diese Qualität gab es dann allenthalben und auf allen Ebenen. Allen voran in der Musik als Anlass und „Hauptakteur“ des Abends – ausgesuchte Jazzarrangements, die gekonnt und virtuos in den Solistenparts den richtigen Rahmen für eine gelungene Session stellten. Der direkte Bezug der Combo zu den Essener Rotary Clubs und zum Jazzabend war durch Edmund Meyer-Schwickerath gegeben, der nicht nur selbst Rotarier im Club Essen ist, sondern als Augenarzt auch schon eine Reihe von Einsätzen für die German Rotary Volunteer Doctors absolviert hat. Logisch also, dass der Erlös des Abends dann auch dem GRVD e.V. zugute kam. Dessen Vorsitzender PDG Christoph Reimann (RC Essen-Baldeney) vermeldete dankbar eine stolze Summe von mehr als 5.000 Euro, die für den selbstlosen Einsatz der Mediziner in Armutsgebieten weltweit eingesetzt wird.
Der Jazzabend in Essen war aber auch so etwas wie ein Brückenschlag in den Nachbardistrikt 1870. FaDenn aus dem Club Düsseldorf-Karlstadt kam mit Martin Haupt ein weiteres Mitglied der Combo, die sich „irgendwann durch Zufall“ zusammengefunden hatte und seitdem bei vielen Gelegenheiten auch öffentlich auftritt. Mit Martin Haupt fanden einige seiner Clubfreunde den Weg nach Essen, was den verbindenden Charakter und die Bedeutung guter Musik für Verständigung und Freundschaft wieder einmal unterstrichen hat. Thomas Stauder fühlte sich mit seiner Privatbrauer als einem Familienunternehmen, das sich nicht nur an diesem Februarsamstag mit der Rotary-Familie aufstellte, sichtlich wohl. Dass dazu die richtigen Töne angeschlagen wurden und Edmund Meyer-Schwickerath am Schlagzeug rhythmussicher den passenden Takt einbrachte, machte den Abend zur großartigen Chance für rotarische Begegnung, die sich ideal mit der Möglichkeit, Gutes zu tun, verbunden hatte.
Thomas Meier-Vehring